Das Team
Auch dieses Jahr lebte „Europa geht weiter – Gute Aussichten 2009“ von der Erfahrung und dem Engagement des gesamten Teams.
Die Workshopleiter konzipierten ihre Workshops eigenständig und dekorierten noch bis spät in die Nacht ihre Workshopräume. Um einen Überblick zu geben, warum sich junge Menschen für Europa engagieren, haben wir den Workshopleitern mal auf den Zahn gefühlt.
Johanna-Sophie Fischer
Alter: 25 Jahre
Wohnort: Halle/Saale
Studium: Lehramt für Gymnasium mit der Fächerkombination Spanisch/Ethik
Workshop: Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation 2009
Was bedeutet für dich Europa?
Für mich bedeutet Europa unter anderem Reisefreiheit. Von dieser habe ich schon oft profitiert. Und auf all den Reisen ist mir immer mehr bewusst geworden, wie wichtig es ist, die eigene aber auch fremde Kulturen kennen zu lernen. Europa bietet zahlreiche Chancen, die es zu nutzen gilt. Ich bin sehr dankbar, dass mir solche Möglichkeiten (Fremdsprachenassistenz, Schüleraustausch, Erasmus) zu Verfügung standen. Gerne möchte ich meine Erfahrungen an jüngere Menschen weitergeben und ihnen dabei helfen, alle Möglichkeiten kennen zu lernen und diese voll auszuschöpfen. Leider wissen viele junge Menschen noch nicht, welche Türen ihnen offen stehen. Um das zu ändern, arbeite ich bei „Europa geht weiter“ mit.
Wo warst du bisher im Jugendbereich tätig?
Im Jugendbereich war ich bisher als Übungsleiterin und Teamerin beim Pädagogischen Austauschdienst (Fremdsprachenassistentin in einer bilingualen Schule in Madrid, Spanien 2008/2009), der Sportjugend Sachsen-Anhalt (Jugendbegegnung Deutschland- Israel 2008) sowie dem Kultus- und Wirtschaftsministerium Sachen-Anhalt (ego.Sommerakademie 2007 und 2008) tätig.
Katrin Schramm
Alter: 25 Jahre
Wohnort: Quedlinburg
Studium: Angewandte Freizeitwissenschaften
Workshop: Kreative Themenfindung - Von der Idee zum Thema
Warum engagiere ich mich beim Event?
Ich möchte Jugendlichen zeigen, welche Möglichkeiten Europa für jedeN von uns bereit hält, welche Möglichkeiten der Beteiligung es gibt, wie wichtig gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit sind und wie sich jedeR einzelne engagieren kann. Ziel des Events ist es für mich, möglichst viele Jugendliche zu motivieren, selbst aktiv zu werden und zu entdecken, was Europa bieten kann. Mein Wunsch ist, dass die SchülerInnen kreativ werden und auch nach dem Event eigene Projekte umsetzen und somit "Europa geht weiter- gute Aussichten" nachhaltige Wirkung zeigt.
Was hast du bisher schon alles im Jugendbereich gemacht?
Ich habe z.B. ein internationales Workcamp für die ijgd (internationale Jugendgemeinschaftsdienste) geleitet und später ein internationales Ausbildungsseminar für zukünftige WorkcampleiterInnen in einem bi-nationalen Team durchgeführt. Letztes Jahr war ich Workshopleiterin bei „Europa geht weiter 2008“ und seit September 2008 bin ich für die LKJ Sachsen- Anhalt e.V. als Koordinatorin für das FSJ Kultur in Sachsen-Anhalt tätig.
Franziska Stölzel
Alter: 22
Wohnort: Chemnitz
Studium: Europastudien mit kulturwissenschaftlicher Ausrichtung
Workshop: Aktiv in Europa
Warum engagierst du dich beim Event?
Weil ich ein Teil Europas bin und selbst schon viele Erfahrungen und Erlebnisse mit Europa verbinde. Ich finde es wichtig, Jugendlichen ihre Möglichkeiten durch Förderstrukturen der Europäischen Union aufzuzeigen. Im Bereich der Mobilität fühlen sich viele allein gelassen und denken, dass es für sie keine Möglichkeiten gibt. Dies möchte ich ändern. Durch Jugendbegegnungen, dem Europäischen Freiwilligen Dienst oder Jugendinitiativen kann man selbst aktiv werden. Diese Programme fördern, die in unserer Gesellschaft immer wichtiger werdenden Soft-Skills und nehmen Jugendlichen die Angst Auslandserfahrungen zu machen und selbst Verantwortung zu übernehmen.
Was hast du im Jugendbereich bisher gemacht?
Seit 2004 engagiere ich mich bei der LKJ Sachsen e.V., bei der Jugendinitiative „in.bewegung“, bei der „Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.“ und der Jugendinitiative „europa in chemnitz“. Ich bin Projektkoordinatorin der Jugendinitiative „europa in chemnitz“ und Koordinatorin des Jugendberatungsbüros „Youth Chances“.
Marco Jänicke
Alter: 26
Wohnort: Halle
Beruf: Gymnasiallehrer für Geschichte und Politik
Teamleiter der Workshopleiter
Warum engagierst du dich beim Event?
Dieses Event "Europa geht weiter- gute Aussichten 2009" spiegelt sehr gut die Möglichkeiten und Chancen der interkulturellen Jugendbildung wieder. Denn das Zusammenwachsen Europas beinhaltet so viele kulturelle und geografische Herausforderungen, die nur von den Jugendlichen entdeckt werden wollen.
Was hast du im Jugendbereich bisher gemacht?
Ich war für den deutsch-japanischen und deutsch-israelischen Jugendaustausch der Sportjugend Sachsen-Anhalt (SJSA), beim internationalen Jugendcamp der SJSA, für EXCHANgE und die Robert Bosch Stiftung tätig.
Albrecht Steinmüller
Alter: 26 Jahre
Heimatstadt: Merseburg, wohnhaft in Halle
Studium: Diplom-Geographie in Halle
Workshop: 20 Jahre Umbruch in Europa
Warum engagierst du dich beim Event?
Die TeilnehmerInnen sollen ihren Horizont erweitern und „über den Tellerrand“ blicken können.
Was hast du im Jugendbereich bisher gemacht?
Scriptor beim gemeinnützigen Verein Litteraria. e.V. am Domgymnasium Merseburg
Hermann Hetzer
Alter: 25
Herkunft: Merseburg, wohnhaft in München
Studium: Interkulturelle Europa- und Amerikastudien
Workshop: Nach der Schule ins Ausland
Warum engagierst du dich beim Event?
Europa hat viele faszinierende Facetten. Dabei hat jeder die Möglichkeit in Europa zu leben und zu arbeiten. Ich möchte, dass viele Jugendliche den Mut fassen und einmal raus gehen, raus aus Sachsen-Anhalt, raus aus Deutschland, rein in das Europa der vielfältigen Länder und Städte.
Was hast du im Jugendbereich bisher gemacht?
Im Jugendbereich war ich für die internationale Austauschorganisation CIEE (Council e.V.) als Teamer tätig und war schon 2008 bei Europa geht weiter als Workshopleiter mit dabei.
Deborah Riemann
Alter: 20
Herkunft: Magdeburg, wohnhaft in Magdeburg
Studium: Cultural Engineering (Kulturwissenschaft, Wissensmanagement, Logistik)
Workshop: Strukturierter Dialog in Sachsen-Anhalt
Warum engagierst du dich beim Event?
Im Rahmen der Europäischen Union erhalten wir sehr viele Möglichkeiten - grenzenloses Reisen, grenzenlos studieren, mit Menschen aus anderen Ländern und ihren Kulturen leicht in Kontakt kommen und den eigenen Horizont erweitern - all dies gehört unter anderem zu diesen Möglichkeiten. Ich finde es wichtig, dass Jugendliche bereits früh erfahren, welche Möglichkeiten sie haben und somit auch frühzeitig anfangen können, diese zu nutzen.
Was hast du bisher gemacht?
Neben dem Studium engagiere ich mich im Jugendforum Magdeburg, im studentischen Kulturverein KanTe e.V. und bei EXCHANgE.
Sebastian Scharf
Alter: 35 Jahre
Wohnort: Neustadt
Beruf: Krankenpfleger
Workshop: Wahlen zum Europäischen Parlament
Warum engagierst du dich beim Event?
Ich engagiere mich beim Event, weil ich in über 15 Jahren Erfahrung in der internationalen Jugendarbeit die Vielfalt Europas erleben und mitgestalten durfte, weil ich erleben konnte, wie viel Spaß das Lernen voneinander in internationalen Gruppen macht und weil ich Jugendliche motivieren möchte, diese große Chance in der Persönlichkeitsentwicklung nicht zu verpassen.
Was hast du im Jugendbereich bisher gemacht?
Ich war schon u.a. für die Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) in Halberstadt, der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) in Magdeburg, der Auslandsgesellschaft Sachsen Anhalt in Magdeburg und dem Stadtjugendring Magdeburg tätig.
Michael Langhans
Alter: 28
Wohnort: München
Studium: Slavische Philologie (Hauptfach), Deutsch als Fremdsprache (Nebenfach)
Workshop: Vertrag von Lissabon
Grund für die Teilnahme am Event:
Beinahe täglich hört man in den Nachrichten von der EU oder Europa, leider meist nur schlechte. Deswegen bietet der Event eine schöne Möglichkeit, Jugendlichen Chancen aufzuzeigen, wie sie selbst in Europa aktiv werden können, was es beispielsweise für Austauschprogramme gibt oder auf welche Weise Europa sonst (positive) Auswirkungen auf die Lebensrealität von jungen Menschen haben kann, worauf in der Schule meines Erachtens nicht ausreichend hingewiesen wird. Dadurch, dass sich Jugendliche aktiv an Europa beteiligen, profitieren nicht nur sie von ihren jeweiligen Erfahrungen, sondern leisten mit der Erweiterung ihres Horizonts einen Beitrag dazu, dass Vorurteile abgebaut und Stereotypen hinterfragt werden. Dieses Wissen um die anderen Kulturen Europas bildet die notwendige Grundlage für ein friedliches Miteinander.
Was hast du im Jugendbereich bisher gemacht?
Leitung mehrerer internationaler und deutsch-russischer Workcamps für IJGG, Ökologisches Freiwilliges Jahr in Apatity, Russland und Workshops für den IJGD, Europäisches Freiwilliges Jahr in Samara (Russland) sowie Workshopleiter bei „Europa geht weiter 2008“.
Sylvia Gössel
Alter: 30
Wohnort: Magdeburg und Leipzig (am Wochenende)
Beruf: Kulturwissenschaftlerin M.A.
Workshop: Projektmanagement
Warum engagierst du dich beim Event?
Ich bin beim Europa-Event dabei, weil ich erfahren habe, wie motivierend es ist, Europa zu (er)leben und über den Tellerrand zu schauen. Ich war 2004 beim Eurocamp der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt als Teilnehmerin dabei, wo ich auch Kontakt zur .lkj) Sachsen-Anhalt bekommen habe. Dort arbeite ich seit 2006 im Fachbereich Internationale Jugend(kultur)arbeit. In der europäischen Jugendbildung engagiere ich mich, weil Europa viele Möglichkeiten für Jugendliche bietet, sich zu beteiligen, sich zu identifizieren und ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln.