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Erlebnispädagogik > Begriff

Der Begriff Erlebnispädagogik wird immer dann angewandt, wenn in der Thematik auf handlungsorientierte, teilnehmerzentrierte und praxisnahe Lehr- und Lernmethoden eingegangen wird. Seine Wurzeln hat der Begriff der Erlebnispädagogik in der Reformpädagogik, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland als das Gegenstück zur klassischen Schulpädagogik jener Zeit konzipiert wurde. Als wichtigster Vertreter dieser deutschen Reformpädagogik ist vor allem Kurt Hahn zu nennen. Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts haben aber auch Werner Michl, Bernd Heckmaier und Jörg Ziegenspeck weitere wichtige Publikationen aus dem Bereich der Erlebnispädagogik herausgebracht.

Des Weiteren veröffentlichten Peter Becker, Karl-Heinz Braun, Jochem Schirp (Hrsg.) das bsj-Jahrbuch 2006/2007 unter dem Titel „Abenteuer, Erlebnisse und die Pädagogik. Kulturkritische und modernisierungstheoretische Blicke auf die Erlebnispädagogik“. Das Buch behandelt und erklärt hauptsächlich die Integration der Erlebnispädagogik in ein modernes Verständnis von Bildung und Erziehung. Darüber hinaus trennt es „Erlebnispädagogik und Kulturkritik", die häufig als semantische eine Einheit betrachtet werden.

Beratung & Kontakt

Ansprechpartnerin: Renate Kriegel
Jugendbildungsstätte Peseckendorf
Kastanienallee 32
39398 Peseckendorf
Tel. 039408 90329
Fax 0394 90444
rkriegel@mdlv.paritaet.org


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