Initiative Kinder- und Jugendfonds Sachsen-Anhalt e. V.

Unser Verein (IKJF) möchte langfristig eine Kinder- und Jugendstiftung im Land Sachsen-Anhalt in enger Abstimmung mit der Landesregierung aufbauen. Wir orientieren uns dabei an den Erfahrungen der Jugendstiftungen in Berlin, Sachsen bzw. Baden-Württemberg.

In unserem Verein haben sich mehr als zehn juristische Personen des Landes Sachsen-Anhalts zusammengeschlossen. Die wichtigsten Akteure der Kinder- und Jugendarbeit des Landes sind im IKJF durch ihre Dachverbandsstrukturen oder direkt vertreten.

All diese Verbände und Organisationen beteiligen sich seit Jahren an kinder- und jugendpolitischen Debatten und erfahren, dass die Mittel des Landes Sachsen-Anhalt für ihre Arbeit eingefroren oder sogar gekürzt werden. Wir wissen, dass dies der allgemeinen wirtschaftlichen Lage im Lande geschuldet ist und ergreifen daher die Initiative, neue Quellen zu erschließen und ein trägerübergreifendes professionelles Fundraising anzustreben. Wir möchten gern mit den politisch Verantwortlichen in Sachen-Anhalt in einem fairen Dialog dringende Bedürfnisse unserer Zielgruppen verdeutlichen und durch konstruktive Kooperation erreichen, dass sich die Lage der Kinder und Jugendlichen verbessert.

Auf dem Weg zum langfristigen Ziel (Stiftung) möchten wir bereits jetzt wirkungsvoll die Kinder- und Jugendarbeit (§11-14 SGB VIII) mit operativen Mitteln unterstützen. Daher erklärt sich auch die Namenswahl des Vereins, wir wollen als Fonds fungieren und Mittel akquirieren, um diese zielgerichtet zu verteilen. Dafür haben wir ein Vergabegremium in der Satzung (Anlage) vorgesehen. Dieses besteht aus sieben Personen, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

IKJF arbeitet ehrenamtlich und will zunächst keine großen Strukturen aufbauen. Vielmehr ist es unsere Idee, die bestehenden Ressourcen und Kompetenzen der Mitglieder des Fonds effektiv zu nutzen. Wir möchten 100 Prozent der akquirierten Mittel weiterreichen und versuchen, anfallende Verwaltungskosten durch fördernde Mitglieder zu finanzieren.

IKJF arbeitet transparent, Vorstand und Vergabegremium wollen für eine weitgehende Offenheit sorgen und sich gleichzeitig als unbürokratischer Dienstleister für kleinere Initiativen und Vereine anbieten.

Gleichzeitig möchten wir uns bundesweit arbeitenden Stiftungen als regionaler Partner und Berater anbieten. Auch hier hoffen wir, durch trägerübergreifende Neutralität zusätzliche Mittel für unser Land zu erwirtschaften. Der jetzt erfolgte Beitritt der Stiftung Demokratische Jugend Berlin gibt hier konkrete Hoffnungen.

Im Vorfeld des Gründungsprozesses hatten wir Gespräche mit Landtagsabgeordneten aller Fraktionen und sind überwiegend auf eine positive Resonanz gestoßen.