NEWS
<<< [home]
Zurück
Antisemitismus im Klassenzimmer?!
"Antisemitismus" ist in Theorie und Praxis ein schwieriges Themenfeld, das im Unterricht oder in der politischen Bildung thematisiert werden sollte. Fortbildungsveranstaltung in Kooperation mit dem Anne-Frank-Zentrum Berlin im Eine Welt Haus, Schellingstraße 3-4, Magdeburg am 23.09.2009 von 10.00-17.00 Uhr
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aus Sachsen-Anhalt - Fachkräfte der Jugendbildung
Erster Programmpunkt ist die Vorstellung der OSZE-Unterrichtsmaterialien zum Umgang mit Antisemitismus, deren Entstehungsgeschichte und Konzeption. Anschließend bekommen die Teilnehmenden die Möglichkeit, in den Materialien und der Handreichung selbständig zu stöbern und ihre ersten Eindrücke mit der Gruppe zu diskutieren.
Die Fortbildungen zu den Unterrichtsmaterialien beinhalten sowohl Anregungen für die pädagogische Praxis als auch Hintergrundwissen und Argumentationshilfen. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung werden unterschiedliche Formen des Antisemitismus von der Gründung des Christentums bis in die Gegenwart vorgestellt.
Dazu zählen z.B. die religiös begründete Feindschaft gegen Juden, der sogenannte Antijudaismus, oder der rassistisch begründete Antisemitismus, der in der NS-Zeit die ideologische Grundlage für den Holocaust bildete. Aber auch weniger bekannte Formen des Antisemitismus werden vorgestellt, wie etwa der "sekundäre Antisemitismus", der darauf abzielt, den Holocaust zu relativieren und Opfer-Täter-Kategorien zu verschieben.
Den praxisorientierten Abschluss bilden Vorfälle aus der pädagogischen Praxis, die gemeinsam analysiert und für die Lösungsansätze gesucht werden.
WT-Nummer: WT 2009-300-88 LISA
Veranstalter ist das Anne-Frank-Zentrum Berlin www.annefrank.de
Die Veranstaltung wird unterstützt durch das
Netzwerk für Demokratie&Courage Sachsen-Anhalt e.V.,
die Landesvereinigung kulturelle Kinder-und Jugendbildung e.V.und die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V..
Weiterführende Links: Anne-Frank-Zentrum Berlin
Zurück
Zurück

|