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Shlomo Wolkowicz auf Vortragsreise
Die .lkj) veranstaltet mit dem israelischen Zeitzeugen Shlomo Wolkowicz - Überlebender des Massengrabs bei Zloczow - vom 16.11-20.11.09 eine Vortragsreihe durch Sachsen-Anhalt
Die Vortragsreihe beginnt am Montag, dem 16.11.2009 um 11.30 im Geschwister Scholl Gymnasium Magdeburg. Hier wird Shlomo Wolkowicz vor Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse über sein bewegtes Leben sprechen. Zu diesem Vortrag hat sich auch Landtagspräsident Dieter Steinecke (CDU) angekündigt.
Eine weitere Station des Zeitzeugen ist am Dienstag, 17.11.2009, 11.00 Uhr im Forum Gestaltung Magdeburg, wo er im Rahmen des „Zuges der Erinnerung“ referiert.
Am Mittwoch, den 18.11.2009, 17 Uhr, trägt er seine Erlebnisse in der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge in Halberstadt vor. Am Donnerstag, 19.11.2009, und Freitag, 20.11.2009, wird er in Halle bei Radio Corax sowie in den Franckeschen Stiftungen zu Gast sein.
Zur Person:
Shlomo Wolkowicz wurde am 01.01.1924 im polnischen Dorf Jagielnica geboren. Mit 17 Jahren fiel er einer Vernichtungsaktion der Nationalsozialisten in der ukrainischen Stadt Zloczow zum Opfer, bei der die SS 1000 Juden exekutierte. Shlomo Wolkowicz konnte sich aus dem Massengrab retten und überlebte in den nächsten Jahren mit unglaublichem Glück den nationalsozialistischen Terror.
Nach Ende des Krieges engagierte er sich für den israelischen Staat, in den er auch 1949 übersiedelte. In Israel hatte er eine leitende Position in der Industrie inne und arbeitete sogar drei Jahre in Bonn. Dabei verfolgte er stets politische und gesellschaftliche Veränderungen in Deutschland.
Erst nach fünfzig Jahren Schweigen verfasste er auf Drängen seiner Familie eine Biografie, in der er über seine schrecklichen Erlebnisse während des Zweiten Weltkrieges berichtet. Sein Buch wurde in Deutschland unter dem Titel "Das Grab bei Zloczow. Geschichte meines Überlebens. Galizien 1939-1945" veröffentlicht.
Heute ist Shlomo Wolkowicz ein sehr aktiver Zeitzeuge, der sich mit großen Engagement für Begegnungen von Jugendlichen aus Deutschland und Israel einsetzt.
Ein Projekt der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.; gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.
Weiterführende Links: Webseite Jugendbildungsreferentin
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