Ausgabe vom 09. November 2011 |
Inhaltsverzeichnis
NeuesLothar-Kreyssig-Friedenspreis in Magdeburg verliehenMagdeburg. In der Magdeburger Johanniskirche wurde am 5. November 2011 der diesjährige Lothar-Kreyssig-Friedenspreises vergeben. Der Preis erinnert an den Gründer der Aktion Sühnezeichen, der nach Kriegsende in der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg tätig war, und wird seit 1999 im Zweijahresrhythmus an Einzelpersonen oder Gruppen verliehen, die sich für die Versöhnung innerhalb Europas und mit Israel einsetzen. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an den hessischen Verein "Oekumenischer Dienst Schalomdiakonat" (OeD). Der Verein setzt sich seit 1992 für gewaltfreie Konfliktbearbeitung ein und gehört zu den Wegbereitern der Ausbildung von Friedensfachkräften. Seit 1994 qualifiziert der OeD Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und Kirchen zu Friedensfachkräften und begleitet sie bei Projekten in Krisenregionen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird von der gemeinnützigen Stiftung "Lothar-Kreyssig-Friedenspreis" vergeben, die 1998 vom Evangelischen Kirchenkreis Magdeburg gemeinsam mit der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) ins Leben gerufen wurde. Bekannteste PreisträgerInnen sind unter anderem die ehemalige Staatsministerin Hildegard Hamm-Brücher sowie der erste demokratisch gewählte Ministerpräsident Polens, Tadeusz Mazowiecki. Weitere Informationen finden sich hier in einer Pressemitteilung.
Bundesjugendministerium würdigt Arbeit von ConActLutherstadt Wittenberg/Deutschland. "Der Jugendaustausch ist eine feste Brücke zwischen Israel und Deutschland," erklärte Bundesjugendministerin Kristina Schröder (CDU) anlässlich des Festaktes zum zehnjährigen Bestehen des deutsch-israelischen Koordinierungszentrums ConAct am 7. November 2011. Gemeinsam mit Bundespräsident Christian Wulff (CDU) würdigte die Ministerin die Arbeit des Koordinierungszentrums. "Deutschland und Israel sind nicht nur durch die Geschichte auf besondere Weise miteinander verbunden", betonte Frau Schröder. "Seit mehr als 50 Jahren bilden vor allem junge Menschen mit ihrer Neugier auf das jeweils andere Land und ihrer Bereitschaft, es kennenzulernen, eine feste Brücke zwischen unseren Ländern. Dass Israel Jugendliche aus Deutschland mit offenen Armen empfängt, ist angesichts dessen, was Deutsche Juden angetan haben, nicht selbstverständlich, sondern ein Wunder. Das dürfen wir nie vergessen und wir müssen alles dafür tun, dass der Austausch zwischen unseren Ländern auch in Zukunft nicht nur lebendig bleibt, sondern noch intensiver wird," so die Ministerin. Pro Jahr besuchen rund 6.000 Jugendliche das jeweils andere Land. Die ersten Austauschprogramme entstanden Mitte der 1950er Jahre, seither sind mehr als 500.000 junge Menschen aus Deutschland und Israel mit Hilfe geförderter Programme zusammengekommen. Das Koordinierungszentrum für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch ConAct ("Gemeinsam Handeln") wurde auf Initiative des Bundesfamilienministeriums und des israelischen Erziehungsministeriums im Oktober 2001 gegründet. Seither unterstützt das Koordinierungszentrum als bundeszentrale Einrichtung den Austausch zwischen Deutschland und Israel. Weitere Informationen finden sich hier.
Sekundarschule Ilsenburg wird 19. Europaschule Sachsen-AnhaltsIlsenburg. Die Sekundarschule "Johann Wolfgang von Goethe" Ilsenburg erhielt am 9. November 2011 den Titel "Europaschule" und erweitert damit den Kreis der bisher 18 Europaschulen im Land Sachsen-Anhalt. Die neue Europaschule hat Partnerschulen in Windhoek (Namibia) und Barcelona und beteiligt sich am Projekt "Connecting Classrooms" des British Council und des Kultusministeriums. Im Unterricht werden europäische Themen behandelt und finden sich unter anderem in den Fächern Geografie, Geschichte, Sozialkunde, Englisch und Sport wieder. Zusätzlich zum obligatorischen Fremdsprachenangebot werden in verschiedenen Fächern zu ausgewählten Themen bilinguale Unterrichtssequenzen angeboten. "Europaschulen vermitteln den Gedanken der Völkerverständigung," betonte Kultusstaatssekretär Jan Hofmann anlässlich der Ernennung der Sekundarschule zur Europaschule. "Um andere Völker zu verstehen, muss man sich mit ihnen austauschen." Die hohe Anzahl an Europaschulen in Sachsen-Anhalt sei beispielhaft für das Interesse am interkulturellen Zusammenleben, so der Staatssekretär. Europaschulen haben in Sachsen-Anhalt eine lange Tradition: Die Europaschulbewegung im Land geht auf das Jahr 1991 zurück, als in Dessau das Pilotprojekt "Schule für europäische Begegnung, Bildung und Erziehung" startete. Mit diesem Pilotprojekt und der Weiterführung 1992 als Modellversuch "Lernen für Europa" war Sachsen-Anhalt Vorreiter in der bundesdeutschen Europaschulbewegung. Der Titel "Europaschule" wird vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt vergeben, erstmals wurde im Mai 1994 ein Schulname mit dem Zusatz "Europa" versehen.
Bester Schülerlotse Deutschlands kommt aus Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt/Deutschland. Der Bundeswettbewerb der SchülerlotsInnen hat die Sieger am 29. Oktober 2011 im Saalfelder Landratsamt in Berlin gekürt. Platz eins belegte Nico Knackmuß aus Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt). Zweiter Sieger wurde Felix Reich aus Neu-Käbelich (Mecklenburg-Vorpommern), der dritte Platz ging an Dominik Lohr aus Hildburghausen (Thüringen). Bei der Siegerehrung lobte Horst Schneider, Vizepräsident der Deutschen Verkehrswacht, das soziale Engagement der SchülerlotsInnen und den Umstand, dass sich in über 50 Jahren an den von ihnen gesicherten Straßenübergängen noch kein schwerer oder tödlicher Unfall ereignet habe.
Justizministerium will Opferhilfe stärker in den Blick nehmenBerlin/Deutschland. Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD) will sich für Verbesserungen im Opferschutz und in der Opferhilfe stark machen. Im Zentrum der aktuellen politischen Debatten stünden verbesserte Therapie- und Resozialisierungs-Bedingungen in der Sicherungsverwahrung, sagte Kolb nach einem Gespräch mit dem Landesvorsitzenden des "Weißen Rings e.V.", Wolfgang Kummerländer. Das Thema "Intensivierung der Opferhilfe" wird auch auf der am 8. November 2011 in Berlin beginnenden Justizministerkonferenz diskutiert. Frau Kolb setzt darauf, dass sich die Runde der LänderministerInnen dafür ausspricht, die bereits bestehenden Angebote der Opferhilfe und -unterstützung weiter auszubauen. Insbesondere den Opfern schwerer Gewalt- und Sexualdelikte müssten bereits in unmittelbarem Zusammenhang mit der Straftat und dem sich anschließenden Strafverfahren angemessene Hilfen zuteil werden, so die Ministerin. Der "Weiße Ring e.V." unterstützt als bundesweite Hilfsorganisation Kriminalitätsopfer und ihre Familien und ist auch in Sachsen-Anhalt aktiv.
Landesweite BildungsangeboteWie organisiert man eine Bildungsreise nach Brüssel?Magdeburg. Im Rahmen des Magdeburger "Jahr der Jugend" haben sich im Oktober 2011 24 junge Menschen auf den Weg nach Brüssel gemacht und ihr Wissen über Strukturen und Funktionen der Europäischen Union vertieft und die Bedeutung Europas für Jugendliche in Sachsen-Anhalt erforscht. Mit interessanten Erkenntnissen, neuen Eindrücken und einer Präsentation im Gepäck möchten die Jugendlichen nun vorstellen, was sie in Brüssel erlebt haben. Unter anderem haben während der Bildungsreise ein "Baukastensystem" entwickelt, das die Planung zukünftiger Gruppenfahrten nach Brüssel erleichtern soll. Neben Programmpunkten, die unbedingt in eine solche Reise eingebunden werden sollte, werden auch Tipps für die Buchung eines Hotels, den Verkehr oder die Finanzierung vorgestellt. Termin: 17.11.2011, 18:00 Uhr Neben der multimedialen Projektpräsentation möchten die Jugendlichen auch eine Plattform zum Austausch bieten und bei einem kleinen Imbiss mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Europäischen Jugendkompetenzzentrum "GoEurope!" durchgeführt. Weitere Informationen gibt es beim:
Mehr als 30 Schulen stellen sich bei Magdeburger Schulmesse vorMagdeburg. Am 12. November 2011 findet die 4. Magdeburger Schulmesse des Stadtelternrates in der Stadtbibliothek Magdeburg statt. In der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr werden Fragen beantwortet wie: Was ist eine flexible Schuleingangsphase? Wohin nach der Grundschule: Sekundarschule, IGS oder Gymnasium? Welche Schulabschlüsse sind möglich? Mehr als 30 Schulen unterschiedlicher Schulformen sowie externe Bildungsträger stellen sich in der Stadtbibliothek Magdeburg allen interessierten Familien aus Magdeburg und Umgebung vor. Schulrechtliche Fragen beantworten der Fachbereich Schule und Sport der Landeshauptstadt Termin: 12.10.2011, 10:00-14:00 Uhr Für die kleinen BesucherInnen der Messe gibt es ein betreutes Rahmenprogramm, das Elterncafé lädt zu selbstgebackenem Kuchen, Snacks und Kaffee ein. Begleitet wird die Veranstaltung von einem kulturellen Rahmenprogramm der Magdeburger Schulen. Der Eintritt ist frei.
Auftaktveranstaltung "Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt"Magdeburg. Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat sich zum Ziel gesetzt, ein Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt zu erarbeiten. Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung lädt aus diesem Grund Verbände und die interessierte Fachöffentlichkeit am 28. November 2011 nach Magdeburg zu einer Auftaktveranstaltung ein. Schwerpunktmäßig sollen dabei unter anderem die Handlungsfelder Antigewalt-Arbeit, existenzsichernde Beschäftigung, Bildung, Partizipation und Gerechtigkeit in den Blick genommen werden. Termin: 28.11.2011, ab 10:00 Uhr Im Rahmen der Koalitionsvereinbarung sollen konkrete Schritte für die Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern in die Wege geleitet werden. So streben die Koalitionspartner eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an. Dies wird insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussion zur Erreichung einer Frauenquote von 40 Prozent als notwendig erachtet. Um eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird bis zum 17. November 2011 gebeten beim:
Veranstaltungsreihe des Lesben- und SchwulenverbandesMagdeburg. Der Lesben- und Schwulenverband in Sachsen-Anhalt (LSVD) veranstaltet im November und Dezember 2011 eine fünfteilige Themenreihe. Eingeleitet wird sie am 11. November mit "Erinnern gegen das Vergessen", einem Abend im Café Central, der an die Verfolgung Homosexueller im Nachkriegsdeutschland und an die Anfänge der lesbischen und schwulen Bürgerrechtsarbeit in der BRD und DDR erinnert. Zu Gast sind Eduard Stapel, ehemaliger Sprecher des LSVD-Bundesverbandes und gebürtiger Altmärker, sowie Günter Dworek, einer der maßgeblichen Wegbereiter des Lebenspartnerschaftsgesetzes und heutiger Sprecher des LSVD. Los geht es um 19:30 Uhr im Café Central. Termine: 11.11./22.11./07.12./15.12.2011, jeweils 19:30 Uhr Fortgesetzt wird die Reihe am 22. November mit "Transidentität und Transsexualität" und am 7. Dezember mit einem Themenabend zu "Homophobie im Fußball". Zu Gast ist Tanja Walther-Ahrens, ehemalige Bundesliga-Spielerin und Autorin des Buches "Seitenwechsel. Coming out beim Fußball". Schließen wird die Reihe im Café Central mit der Veranstaltung "Homophobie und Hassmusik" am 15. Dezember. Anlässlich des Welt-Aids-Tages veranstaltet die Aids-Hilfe Magdeburg zusammen mit dem LSVD Sachsen-Anhalt einen Themenabend "Sexuelle Gesundheit". Am 1. Dezember kann ab 19:30 Uhr zusammen mit dem Berliner Mediziner Tobias Glaunsinger in den Räumen der Aids-Hilfe (Am Polderdeich 57, 39124 Magdeburg) diskutiert werden. Alle weiteren Details den den Terminen und Veranstaltungsorten finden sich im aktuellen Newsletter des LSVD ab Seite 9.
Jugend vernetzt - Information als Grundlage von BeteiligungMagdeburg. Im Magdeburger "Jahr der Jugend" 2011 stehen Jugendliche im Mittelpunkt des Stadtgeschehens der Landeshauptstadt: Sie nehmen die Entwicklung der Stadt selbst in die Hand, initiieren eigene Projekte und bewegen etwas in ihrem Umfeld. Doch inwiefern ist es Voraussetzung, gut informiert zu sein, um selbst aktiv zu werden? Über diese und andere Fragen möchten die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt und das Jahr der Jugend in einer gemeinsamen Veranstaltung diskutieren. Beim dritten und letzten Teil der Reihe "Jugend vernetzt" soll die Frage im Mittelpunkt stehen: Sind Kommunikation und Information Grundlage jugendlicher Beteiligung? Wie werden jugendrelevante Themen vermittelt? Welches Medium wird für welche Information genutzt? Und inwiefern wollen und können Jugendliche selbst aktiv werden, um Inhalte zu generieren und einen eigenen Beitrag zur Information zu leisten? Braucht es vielleicht sogar eine eigene Jugendinformationsplattform? Termin: 16.11.2011, 16:00-20:00 Uhr
Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem TodHalle (Saale). Der Friedenskreis Halle lädt am 11. November 2011 um 19:00 Uhr zur Veranstaltung "Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod" mit Emanuel Matondo ein. Der Menschenrechtsaktivist wird in seinem Vortrag auf die kontinuierlich zunehmenden Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern und deren verheerende Folgen eingehen: Bestehende Konflikte werden verstärkt und eskalieren häufig gewaltsam; unzählige Menschen werden getötet, verwundet, vertrieben oder erleiden schwere Traumata. So sind ungezählte Kriegsopfer Folge der guten Exportgeschäfte deutscher Waffenproduzenten. Was das konkret für die Menschen in den Empfängerländern bedeutet, wird Herr Matondo am Beispiel einiger Länder des südlichen Afrikas deutlich machen.
Bundesweite BildungsangeboteUmgang mit verhaltensoriginellen JugendlichenLeipzig. Ob in der Ferienfreizeit, in der Theatergruppe, im FSJ-Seminar oder bei Projekten mit Schulen – oft fragt man sich als BetreuerIn, WorkshopleiterIn, MedienpädagogIn oder Künstler ratlos: Was tun, wenn ein/e TeilnehmerIn aggressiv ist, schreit oder keine Lust hat und damit die ganze Gruppendynamik stört? Hyperaktives, impulsives oder lustloses Verhalten bei Kindern und Jugendlichen stellen Herausforderungen dar, denen man mit einem entsprechenden Hintergrundwissen und dem Rat von ExpertInnen sachlicher und rationaler begegnen kann. In einer Fortbildung der LKJ Sachsen sollen folgende Fragen beantwortet werden: Wie geht man auf Auffällige ein, ohne die anderen zurück zu setzen? Wie reagiert man auf StörerInnen? Ist "Rausnehmen" aus der Gruppe eine pädagogisch akzeptable Lösung? Wie motiviert man die, die null Bock haben? Wann spricht man von ADHS? Termin: 18.11.2011, 09:00-12:30 Uhr
Workshop zur EU-Antragstellung in BerlinBerlin. Die Stiftung Nord-Süd-Brücken führt einen Workshop "EU-Antragstellung ganz konkret" durch. Die Veranstaltung soll den Teilnehmenden am Beispiel eines Antrages für eine EU-Jugendbegegnung (Aktion 1.1 des Programms "Jugend in Aktion") den konkreten Einstieg in ein Antragverfahren der EU ermöglichen. Das Seminar richtet sich an AkteurInnen, die im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungs- und Inlandsarbeit mit europäischen Partnern arbeiten bzw. es mittelfristig vorhaben, beispielsweise im Bereich von Schülerbegegnungen und der Kampagnenarbeit. Festival des Deutschen Multimediapreises MB21Dresden. Am 12. November 2011 findet in der Scheune Dresden das Festival des Deutschen Multimediapreises für Kinder und Jugendliche "MB21 – Mediale Bildwelten" statt. In diesem Jahr erreichte MB21 einen Teilnahmerekord mit über 230 Beiträgen von 1.700 Kinder und Jugendlichen aus ganz Deutschland. Aus ihnen hat die Jury 21 Produktionen nominiert, die mit einem Gesamtwert von über 15.000 Euro ausgezeichnet werden. Termin: 12.11.2011, 11:00-21:00 Uhr Am Festivaltag steht von 11:00 bis 21:00 Uhr ein Programm für Kinder und Erwachsene auf der Tagesordnung. Neben der Präsentation der besten Wettbewerbsbeiträge in der MB21-Lounge können die BesucherInnen an verschiedenen Multimedia-Aktionen von MedienkünstlerInnen und MedienpädagogInnen teilnehmen, ihre Sportlichkeit bei Parcour rund um die Scheune unter Beweis stellen, im Computerspiel ihre Fähigkeiten testen oder Diaspora als Facebook-Alternative kennen lernen. Von 16:00 bis 18:00 Uhr findet das Highlight des Tages – die Preisverleihung mit den 21 Nominierten – statt. Ab 19:00 Uhr treten Creative-Commons-MusikerInnen vom CCC zusammen mit VideokünstlerInnen auf, die die Gewinner-Beiträge visualisieren. Alle weiteren Infos gibt es hier oder direkt beim:
Feminismus und Mädchenarbeit - Duell oder Duett?Dresden. Am 21. November 2011 findet in der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden die bundesweite Fachtagung "Feminismus und Mädchenarbeit - Duell oder Duett" statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Mädchenarbeit in Sachsen seit ihren Anfangsjahren verändert hat. Im Mittelpunkt soll der Generationendialog zwischen sogenannten "Altfeministinnen" und jungen Sozialpädagoginnen stehen. Termin: 21.11.2011, 09:30-17:00 Uhr Weitere Informationen sind hier zu finden. Mit diesem Formular kann man sich bis zum 14. November 2011 anmelden.
Internationale JugendarbeitInterregionale Partnerkonferenz 2011 von "GoEurope!"Magdeburg. In den Theatersaal der Grünen Zitadelle lädt das Europäische Jugendkompetenzzentrum Sachsen-Anhalt "GoEurope!" am 2. Dezember 2011 zur dritten interregionalen Partnerkonferenz ein. Die Konferenz soll genutzt werden, um die Bedeutung und Chancen der interregionalen Vernetzung im Bereich der europabezogenen Bildung mit jungen Menschen für Sachsen-Anhalt und die europäische Integration insgesamt aufzeigen.
Projektpräsentation "Begegnung und Dialog in Sachsen-Anhalt"Berlin. Unter dem Motto "Begegnung und Dialog in Sachsen-Anhalt" haben sich seit März 2011 ca. 900 Jugendliche an der Umsetzung der EU-Jugendstrategie beteiligt. Im Rahmen des Strukturierten Dialogs wurden die nationalen Themenschwerpunkte Partizipation, gelingende Übergänge zwischen Schule und Beruf und die Anerkennung nonformaler Bildungserfahrung sowie die Mobilität zu Lernzwecken in über 40 Dialogforen in Sachsen-Anhalt diskutiert. Auf einer Regionalkonferenz wurden diese lokalen Inhalte aufgegriffen und in einem regionalen Kontext besprochen. Durch die Teilnahme von VertreterInnen aus anderen Regionen Europas stellte die europäische Dimension eine zusätzliche Perspektive bei der Erarbeitung der Empfehlung für politische EntscheidungsträgerInnen dar. Die Ergebnisse dieser Konferenz sollen nun an die Politik herangetragen werden. Aus diesem Grund findet am 23. November 2011 eine Projektpräsentation in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin statt. Termin: 23.11.2011, 18:00-20:00 Uhr
WettbewerbePoesiewettbewerb bei Radio Corax: Poesie braucht nicht nur TinteHalle (Saale). Radio Corax veranstaltet einen Poesiewettbewerb für junge Menschen aus Halle (Saale) und dem Saalekreis. Gesucht werden Gedichte, Kurzgeschichten, Limericks, Einakter, Liebeslieder, Haikus, Balladen, Songtexte, Oden, Rhymes, Sonette, Essays, Lyrik oder Prosa von jungen Menschen bis 21 Jahre. Für den Siegertext gibt es einen iPod im Wert von 200 Euro. Alle anderen werden auf jeden Fall bei Radio Corax in Halle und Radio blau in Leipzig in einer Sondersendung zu hören sein. Der Text sollte nicht länger als 10 DIN A4-Seiten sein. Einsendeschluss ist der 4. Dezember 2011. Gepostet werden können Texte bei www.radiopoesie.radiocorax.de als Text oder Audiofile oder alternativ auf Papier gesendet werden an:
ARD/ZDF-Förderpreis "Frauen und Medientechnologie"Deutschland. Unter den Motto "Eine Idee weiter" richtet sich der ARD/ZDF-Förderpreis "Frauen und Medientechnologie" wieder an Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten, deren Arbeiten sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audiovisuellen Medien befassen. Teilnehmen können Frauen, die ihre Abschlussarbeiten nach dem 1. Januar 2010 an deutschen, österreichischen und schweizerischen Hochschulen und Universitäten eingereicht haben. Der Bewerbungszeitraum endet am 29. Februar 2012.
Literatur / Link / MaterialSMS-Adventskalender der Evangelischen KircheSachsen-Anhalt. Pünktlich zur Adventszeit öffnen sich wieder die virtuellen Türchen des ökumenischen Adventskalenders. Das jährliche Gemeinschaftsprojekt vom Jugendpastoral im Bistum Magdeburg, der Evangelischen Jugend Anhalts, der Evangelischen Jugend Mitteldeutschlands und dem CVJM Sachsen-Anhalt bietet, wie in den vergangenen Jahren, einen Adventskalender per SMS oder E-Mail.
Informationsportal zur BegabtenförderungDeutschland. Fördermöglichkeiten, Beratungsstellen, Schwerpunktschulen: Unter www.begabungslotse.de finden LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen ab sofort ein umfassendes Informationsangebot rund um die Begabungsförderung. Der so genannte "Begabungslotse" von Bildung & Begabung läuft bis zur Bildungsmesse didacta Mitte Februar 2012 im öffentlichen Testbetrieb.
Netzwerk: Wege ins StudiumDeutschland. Das Internet-Portal "Wege ins Studium" soll Informationssuchenden dabei helfen, sich das umfangreiche Informationsangebot der Netzwerk-Partner zu erschließen. Man findet unter anderem Abtworten auf folgende Fragen: Wie geht es weiter nach dem Abitur? Wie finde ich den richtigen Studiengang? Wie finanziere ich mein Studium? Kann ich auch ohne Abitur studieren? Wie stehen die Chancen nach dem Studium? Das Netzwerk "Wege ins Studium" ist eine gemeinschaftliche Initiative zur umfassenden und objektiven Information und Beratung über alle Fragen rund um das Studium und den Akademikerarbeitsmarkt. Die im Netzwerk verbundenen Partner möchten junge Menschen ermuntern, das Studium als Ausbildungsform zu wählen, da der Arbeitsmarkt zunehmend höhere Qualifikationsanforderungen stellt.
Rauchfrei - Projekt zum Nichtrauchen an SchulenSachsen-Anhalt/Deutschland. Bis zum 12. November 2011 können sich Schulklassen noch zur Teilnahme an "Be Smart – Don´t Start" anmelden. In den Schulen liegen die entsprechenden Unterlagen vor. Das bundesweit laufende Programm richtet sich an SchülerInnen der 6. bis 8. Klassenstufe. In Sachsen-Anhalt wird der Wettbewerb von der Landesstelle für Suchtfragen koordiniert und vom BKK Landesverband Mitte gefördert. Die neue Broschüre für Lehrkräfte "Rauchfrei Leben - Schule mach(t) mit! - 5 Jahre 'Be Smart – Don't Start' in Sachsen-Anhalt" enthält Wissenswertes zum Wettbewerb in Sachsen-Anhalt sowie Informationen und AnsprechpartnerInnen für die schulische Suchtprävention. Alle Schulen ab Sekundarstufe 1 haben die Broschüre bereits per Post erhalten. Weitere Exemplare sind bei der Landestelle für Suchtfragen kostenfrei erhältlich. Die Datei steht auch auf www.ls-suchtfragen-lsa.de in der Rubrik "Veröffentlichungen" zum Download bereit.
Internet-Portal "mit Stempel-und-Unterschrift.de" gestartetDeutschland. Das Internetportal mit-stempel-und-unterschrift.de ist online. Auf einer Pressekonferenz stellte die Stiftung EVZ zusammen mit den EntwicklerInnen das Portal vor. SchülerInnen des Gymnasiums Droste-Hülshoff-Schule in Berlin-Zehlendorf berichteten von der Arbeit mit dem Portal, das Zugang zu 30 historischen Dokumenten der NS-Zwangsarbeit und Entschädigungspraxis zwischen 1945 und 2003 bietet. Das Online-Angebot richtet sich an SchülerInnen, Studierende und Lehrende und will zum kritischen Quellenstudium anregen. Die Dokumente sind für die Auszahlungen der Stiftung EVZ an ehemalige ZwangsarbeiterInnen genutzt worden. Dariusz Pawłoś, Vorstandsvorsitzender der Stiftung "Polnisch-deutsche Aussöhnung" Warschau, betonte: "Es lohnt sich mit historischen Dokumenten zu arbeiten, weil sich in ihnen unsere gemeinsame Geschichte verbirgt". "Online-Portale wie mit-stempel-und-unterschrift.de bieten Qualitäten für die didaktische Arbeit mit historischen Dokumenten, die über die Möglichkeiten von Arbeitsblättern weit hinausgehen," erklärt auch Historiker Axel Doßmann, der die Entwicklung der Seite verantwortete und vorstellte.
StellenausschreibungenAWO Regionalverband Halle-Merseburg schreibt Stellen ausHalle (Saale). Der AWO Regionalverband Halle-Merseburg e.V. sucht für verschiedene Kindereinrichtungen zum nächstmöglichen Zeitpunkt SprechwissenschaftlerInnen, staatlich anerkannte ErzieherInnen oder SozialpädagogInnen zur zusätzlichen Sprachförderung von Kindern. Bewerbungen können, auch per E-Mail, bis zum 20. November 2011 gesendet werden an den:
ErzieherIn für katholische Kita in Oschersleben gesuchtOschersleben. Die katholische Pfarrei St. Marien Oschersleben sucht für ihre Kindertageseinrichtung Voraussetzungen:
Die vollständige Ausschreibung findet sich hier. Bewerbung können bis zum 15. Dezember 2011 postalisch gesendet werden an die:
SJD - Die Falken suchen BundessekretärIn für Kinderpolitik und ÖffentlichkeitsarbeitBerlin. Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken suchen zum 1. Februar 2012 eine/n BundessekretärIn für Kinderpolitik und Öffentlichkeitsarbeit. Die Entlohnung erfolgt in Anlehnung an den TVöD, Arbeitsort ist Berlin. Aufgaben:
Voraussetzungen:
Die Mitgliedschaft in einer Organisation der Arbeiterbewegung ist von Vorteil. Zur vollständigen Stellenausschreibung geht es hier. Bewerbungen können bis zum 24. November 2011 gesendet werden an:
ReferentIn für Finanzen und Rechtsfragen im Landesjugendring Baden-Württemberg gesuchtStuttgart. Der Landesjugendring Baden-Württemberg sucht zum 16. Januar 2012 eine/n ReferentIn für Finanzen und Rechtsfragen (60-Prozent-Stelle). Die/der ReferentIn ist hauptsächlich verantwortlich für Haushaltsangelegenheiten sowie rechtliche Fragen in der LJR-Geschäftsstelle.
Voraussetzungen:
Weitere Informationen findet man hier. InteressentInnen schicken ein Anschreiben sowie Bewerbungsunterlagen bis spätestens 11. November 2011 postalisch an den:
JugendlicheFreie Plätze im FSJ Kultur und BundesfreiwilligendienstSachsen-Anhalt. Im FSJ Kultur und dem Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung (BFD) sind aktuell Plätze mit interessanten Einsatzfeldern in Sachsen-Anhalt frei. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im kulturellen Bereich richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, die sich ein Jahr lang in der Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt engagieren wollen. Der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung (BFD) richtet sich ebenfalls an Menschen ab 16 Jahren, steht jedoch ohne Altersbegrenzung allen Kulturinteressierten offen. Aktuell sind Plätze in folgenden Einrichtungen zu vergeben:
Sowohl das FSJ als auch der BFD bieten für mehrere Monate Einblicke in die Arbeit von kulturellen Einrichtungen wie Theatern, Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Musikvereinen, Radiosendern, soziokulturellen Zentren, in Verbände oder in den kulturellen Bereich der Kirche. Die Einsatzfelder reichen von der Organisation von Veranstaltungen, der Realisierung kultureller Angebote, Recherche, Dokumentation, Verwaltungsarbeiten oder den interkulturellen Austausch bis hin zur künstlerischen Arbeit mit einer Kamera. Zu jeder Einsatzstelle finden sich hier konkrete Beschreibungen und Informationen zu den Anforderungen. Infos zur Bewerbung sowie den beiden Freiwilligendiensten gibt es bei der:
Deutsch-israelisches Jugendprojekt zu Angst, Hass und sozialer AusgrenzungMagdeburg. Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste e.V. veranstalten im November 2011 und Frühjahr 2012 ein deutsch-israelisches Jugendprojekt zum Thema "Angst, Hass und soziale Ausgrenzung in Vergangenheit und Gegenwart in Deutschland und Israel".
Jugendfilmtag zu den Themen Sex, Liebe, AIDSHalle (Saale). Am Welt-Aids-Tag, dem 1. Dezember 2011, findet in Halle (Saale) im Cinemaxx, ein Jugendfilmtag zu den Themen Sexualität, Liebe, Freundschaft und HIV/Aids des Koordinierungskreises Aids-Prävention Halle und Saalekreis mit Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) statt. SchülerInnen im Alter von 12 bis 18 Jahren sind eingeladen, sich Filme zu Sexualität, Liebe, Freundschaft und HIV/Aids anzusehen. Zwischen den Filmen motivieren die Mitglieder des Arbeitskreises durch Mit-Mach-Aktionen die Jugendlichen, sich persönlich mit den Themen inhaltlich auseinanderzusetzen. Für die Lehrkräfte bieten Mitglieder des Koordinierungskreises im Vorfeld der Aktion am Mittwoch, dem 16. November 2011, um 14:00 Uhr im Schulungsraum der Barmer GEK, Merseburger Str. 237, eine Fortbildungsveranstaltung an.
MagazinPatty Moon geben "Wohnzimmerkonzert" in MagdeburgMagdeburg. Die Band Patty Moon spielt am 9. November 2011 im Moritzhof ein "Wohnzimmerkonzert". Die Band weckt bei Medien und Fans oft Assoziationen mit InterpretInnen wie "Björk" oder "Kate Bush", "Portishead" oder "Carolin No", und doch entsteht etwas ganz Eigenes. Das neue Album "Mimi and Me" ist ein weiterer Schritt in der musikalischen Evolution Patty Moons. Termin: 09.11.2011, 20:00 Uhr Sängerin und Songwriterin Judith und ihr langjähriger musikalischer Partner Tobias Schwab (Gitarre, Bass, Klarinette, Harmonium, Akkordeon, Klavier, Schlaginstrumente und Elektronik) präsentieren sich mit ihren Kompositionen in der Klangmalerei und haben unter anderem für den Kinofilm "In der Welt habt ihr Angst" von Hans W. Geißendörfer drei Titel geschrieben. Wie ihre Musik in einem Wohnzimmer klingt, das zeigen Patty Moon auf dem Moritzhof bei einem Konzert in der Hofgalerie.
"Die Art! der Kunst" Austellung von Toni MingeBurg. Am 14. November 2011 eröffnet die Ausstellung "Die Art! der Kunst..." vom lokalen Nachwuchskünstler Toni Minge (16), welcher einige seiner Werke in der Kreisverwaltung Landkreis Jerichower Land ausstellt. Seit der 9. Klasse ist er Schüler in der Kunstklasse des Burggymnasiums Wettin. Seine erste Ausstellung "Zimmer 14" in der Volksbank Jerichower Land in Burg war ein voller Erfolg. Zusammen mit seinen Klassenkameraden Jonas Munich und Nils Knackmus stellte er dort erstmals Werke aus, die im namensgebenden Internatszimmer 14 entstanden sind. Toni Minge wird selbst von 15:00 bis 16:30 Uhr vor Ort sein und seinen BesucherInnen Rede und Antwort stehen.
"Grenzerfahrungen" - Ausstellungseröffnung in MarienbornMarienborn. Die Sonderausstellung "Grenzerfahrungen" wird am 9. November 2011 um 17:00 Uhr in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn eröffnet. Ziel ist es, nicht nur an das Ende des DDR-Grenzregimes vor 22 Jahren zu erinnern, sondern auch einen speziellen Blickwinkel auf die Geschichte der innerdeutschen Grenze am Beispiel des Grenzbereiches zwischen Niedersachsen und dem ehemaligen Grenzbezirk Magdeburg im heutigen Sachsen-Anhalt zu werfen.
"ConAct - Gemeinsam Handeln!" Ausstellungseröffnung in Lutherstadt WittenbergLutherstadt Wittenberg. ConAct, das Koordinierungszentrum deutsch-israelischer Jugendaustausch, eröffnete am 8. November 2011 um 18:00 Uhr die Ausstellung "Gemeinsam Handeln" im alten Rathaus in Lutherstadt Wittenberg. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums hat ConAct deutsch-israelische Austauschprojekte des Jahres 2011 eingeladen, ihre Begegnung unter das Motto "Gemeinsam Handeln!" zu stellen und gemeinsam ein Kunstwerk zu gestalten. Mehr als 20 Projekte sind dem Aufruf gefolgt und haben sich in künstlerischer Form mit einem Thema ihres Jugend- oder Fachkräfteaustauschs beschäftigt. Die Werke sind ab 9. November 2011 in Wittenberg zu sehen. Weitere Informationen findet man hier.
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